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Die gestiefelte Kröte oder der Beginn der Armenspeisung

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Ein Bauer hatte drei Söhne, eine alte Kornmühle, einen Acker, einen Esel und eine alte Schildkröte. Während die Söhne das Korn mahlen mussten, holte der Esel treu das Korn und trug das fertige Mehl fort und die Schildkröte – tja die legte sich am liebsten in der Sonne und schaute dem regen Treiben auf dem Hof zu. Als nun der Tag kam, an dem der Bauer starb, teilten sich seine Söhne das karge Erbe. Der Erstgeborene erhielt den Hof mit der Mühle und den Acker, der Zweitgeborene den fleißigen Esel und der Jüngste die träge Schildkröte. „Tut mir leid,“ sagte der Erstgeborene zum Jüngsten als er ihm die Schildkröte reichte. Da war der Letztgeborene sehr traurig und begann jämmerlich zu weinen: „Oh weh, nichts ist schlimmer als dieses faule Vieh. Mein ältester Bruder wird mit dem Bauernhof und der Mühle bald heiraten und ein bescheidenes, aber schönes Leben führen können. Der andere hat wenigstens ein Tier auf dem er durchs Land reiten kann und ich? Ich habe nur eine faule, gefräßige Sch...

Ich will die Sterne wieder sehen - eine Kurzgeschichte

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Die Nacht lag klar und herrlich warm vor uns, als wir uns mit einer Tasse Sockentee auf die Terrasse setzten. Den poetisch oft beschriebenen Grillen war es längst zu warm zum Zippen. Dafür feierten um so mehr wild berauschte Mücken die erste heiße Nacht des Jahres. Wie lange ist es her, dass wir hier saßen – ich weiß es nicht mehr. Vielleicht ist es meiner Demenz geschuldet, dass ich mich nicht mehr daran erinnern kann, vielleicht aber auch dem Umstand, dass der letzte Sommer schon so lange her ist. Ich nippte gerade an meiner Tasse als ein Satz die Stille dieser besonderen Nacht durchbrach. „Ich möchte so gerne wieder die Sterne sehen.“ Ich musste Schlucken, standen sie doch in voller Schönheit oben am Himmel und sahen auf uns herab. „Schau wie schön sie am Himmel stehen, heute scheinen es besonders viele zu sein.“ Ich deutete mit meiner Teetasse nach oben, während ich meinen Bruder von der Seite genau beobachtete. „Ich weiß,“ sagte er und nahm ebenfalls einen Schluck aus seiner...

Wenn dich der Schlag trifft - Kleine Ersthelfer, große Hilfe beim Schlaganfall

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  „Hilfe mich trifft der Schlag!“ – wie oft haben wir das schon von unseren Müttern gehört, wenn sie mal wieder unter unserem Bett nachgesehen haben. Neben alten müffelnden Socken, Brotdosen mit flauschigem Eigenleben oder T-shirts, die aussehen als wären sie durch den Schlamm gezogen worden, ja da kann man auch mal am Rande des Wahnsinns stehen. Während dieser Schlag aber noch verhältnismäßig harmlos mit einem Donnerwetter vorübergeht, zählt beim echten jede Sekunde! Aber woran erkennt man als Normalsterblicher „Fernseharzt“ eigentlich einen echten Schlaganfall, wie er sonst nur in einschlägigen TV-Serien vorkommt? Eins vorab, im echten Leben erkennt man ihn nicht an der dramatischen Musik die plötzlich einsetzt und nein auch nicht an den Oskar verdächtigen Grimassen, die der Schauspieler im Moment des Schlaganfalls einnimmt. Es kommen auch nicht 4 knackig gebaute Ärzte mit wehenden Kitteln auf einen zu, die sich darum streiten wer dich zuerst behandeln darf und auch keine musku...

Dr. plumed. Whoopi - ich rette um die Wette

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  Herzlich Willkommen zu meiner ersten Blogsprechstunde. Ja da staunt ihr oder?! Die Kröte hat auf ihre alten Tag noch ihren Doktor gemacht – an der renommierten international medschool for plushies. Ich sag es euch gleich, einfach war das nicht, aber es hat sich mehr als gelohnt! Als Arzt hat man jaaaaa so viele Möglichkeiten anderen zu helfen, dass man manchmal glatt die Nadel zwischen den Gipsverbänden sucht. Es ist doch immer schön zu sehen wenn der Patient singend und hüpfend das Hospital verlassen kann nachdem er von einem selber behandelt wurde. Und dann noch die hübschen Krankenschwestern, wenn sie ihre Pfannen schwingen. Ach...aber Spaß bei Seite, natürlich ist in diesem Job nicht alles so perlweiss wie der Kittel. Es gibt auch stressige Tage, traurige Tage und Tage an denen man das Blutdruckmessgerät nicht an seinem eigenen Arm testen sollte. Solche Tage gehören nun mal aber dazu wenn man sich dafür entscheidet Arzt zu werden! Wisst ihr, mich zieht es nicht in eine sc...

Keine Ausreden mehr - Opa zeigt euch wie jeder aktiv helfen kann

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Mit Krötenkarate voraus – heute zeige ich euch wie ihr euch wehren könnt, wenn ihr Opfer eines Angriffs werdet oder ihr als Zeuge dabei seid. Natürlich hilft auch die beste Technik nicht immer etwas, aber oft leistet sie gute Dienste. Wie immer gilt – bringt euch auf keinen Fall selber in Gefahr und ruft lieber Hilfe hinzu, wie ich euch das ja bereits im vorherigen Post beigebracht habe!! Kommen wir nun also zur Selbsthilfe. Als erstes hilft es manchmal schon laut und deutlich dem Täter zu sagen, er soll euch oder die betroffene Person in Ruhe lassen, sonst ruft ihr die Polizei. Nicht selten lassen dann die Angreifer ab und flüchten. Gerade bei verbalen Angriffen, kann man die Situation so schnell entzerren. Greift er euch jedoch tätlich an, hilft meistens nur noch das gute alte Krötenkarate. Kennt ihr nicht?! Na ist ganz einfach, erst in den Sack, dann auf die Knie zack zack – die Hände auf den Rücken, der Täter soll sich zur Erde bücken!! ... Kleiner Hinweis, es ist mega effizient...

Du bist nicht allein - Hilfe naht so wahr ich Kröte heiße

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So ihr Lieben, ab heute wird was getan! Schluss mit Zusehen, ich gebe euch in den nächsten Artikeln genug Hilfestellungen an die Hand, damit ihr nie wieder wegsehen müsst...kleiner Tipp, wer es trotzdem tut, sollte noch mal die kleine Textreihe über Rassismus von vorne nach hinten, von oben nach unten und von rechts nach links lesen bis es im Köpfchen „klick-klack“ macht und der Hilfeschalter umgelegt wird! Aber ganz wichtige Info für den Anfang: „Begebt euch dabei nicht selber in Gefahr!!!“ Deswegen gehe ich erst auf die verschiedenen Anlaufstellen ein, bevor wir uns im nächsten Artikel näher mit der Selbsthilfe beschäftigen. Die Stelle, die bereits jedes kleine Kind kennt wenn es um Hilfe in der Not geht, ist natürlich die Polizei! Ich war extra vor Ort und habe mich davon überzeugt, dass der „Freund und Helfer“ aus den Bilderbüchern auch wirklich hilfsbereit ist. Klar geht gerade wie ihr ja den Medien und sozialen Netzwerken entnehmen könnt eine Menge schief bei der Polizei, l...

Wenn das Leben nur noch Angst und Schrecken kennt - Rassismus und die Folgen für die Opfer

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Werden Menschen bei einem rassistischen Angriff körperlich verletzt, können wir die Folgen ganz unmittelbar mit unseren eigenen Augen sehen. Was wir jedoch nicht sehen können, sind die vielen seelischen Narben die alltäglich stattfindende Diskriminierungen bei den Betroffenen hinterlassen. Hierum soll es im heutigen Beitrag gehen – um die unsichtbaren psychischen Folgen. Was würde es mit euch machen, wenn euch jemand auf offener Straße bespuckt und abwertend beschimpft?? Würdet ihr denken, was für ein Vollidiot und nicht mehr weiter darüber nachdenken oder würdet ihr euch erschrecken?? Und wie fühlt es sich an, wenn das keine einmalige Situation wäre, wenn es euch immer und immer wieder in ganz verschiedenen Kontexten und ohne Vorwarnung passieren würde??? Wenn fremde Menschen euch verfolgen oder sogar anfassen??? Was macht dieser Gedanke mit euch...in euch??? Ganz schön viele Fragen für den Anfang, ich weiß, aber denkt ruhig mal 5 Minuten darüber nach und spürt in euch hinein währ...